Mensch. Digitalisierung. Resilienz.

Wir sind nicht überrascht worden. Wir haben zugestimmt. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, soziale Medien — das sind keine Kräfte, die über uns hereinbrechen. Es sind Systeme, denen wir täglich unser Urteil überlassen.

Die entscheidende Frage ist nicht, was Technologie kann. Sie ist, welche Form von Mensch sie hervorbringt — und ob wir bereit sind, das zu sein, was sie aus uns macht.

Ich leite das Digitalisierungsportfolio eines der größten Infrastrukturkonzerne Österreichs — und schreibe darüber, was es kostet, wenn Menschen ihr Urteil an Systeme abgeben. Beides tue ich aus demselben Grund: damit Zukunft eine Frage von Werten bleibt, nicht nur von Effizienz.

Resilienz in der globalen und digitalisierten Welt heisst nicht Ausfallsicherheit. Sie heißt: Ein System hält nicht, weil es nie bricht. Es hält, weil es weiß, welchen Bruch es sich leisten kann.

DI Armin Preis
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Kybernetische Steuerungsmodelle zur Umsetzung des Digitalen Humanismus

Mein Beitrag zeigt, wie sich Digitalisierung führen lässt, ohne Komplexität zu reduzieren: ein kybernetisches Modell, das Technik, Ethik und Organisation nicht nacheinander, sondern gleichzeitig denkt. Der Unterschied zu reiner Umsetzung ist der Unterschied zwischen Reagieren und Steuern — und genau diese Verschiebung entscheidet, ob Digitalisierung dem Menschen dient oder ihn nur beschleunigt.

Preis, A. (2026). Kybernetische Steuerungsmodelle zur Umsetzung des Digitalen Humanismus. In: Krause, G., Giesswein, M. (eds) Management Guide Digitaler Humanismus. Digitaler Humanismus in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Springer Gabler, Wiesbaden.  https://doi.org/10.1007/978-3-658-49869-6_19